Samstag, 14. März 2015

REZENSION "Eden - Das verbotene Leben" von Laura Winter

Nachdem Liz ihr neues Leben voller Leidenschaft auskostet, geschehen um sie herum schreckliche Dinge. 

Sie erhält ihren lang ersehnten Traumjob, aber zu welchem Preis? Liz gerät immer mehr in die Fänge der Mafia. Auch wenn sie zu Beginn versucht, sich alles schön zu reden, driftet sie immer tiefer in einen Strudel aus Macht und Gewalt ab, bei dem sie längst ein wichtiger Teil geworden ist. 



Einmal auf dem Pfad der Finsternis angelangt, gibt es keinen Weg zurück.


Seitenanzahl: 383
Preis: 10,95 EUR


Cover:

Ein Traum von Cover. Die Frau hat Beine die unendlich lang wirken. Das Höschen hat einen interessanten Schnitt und in Kombination mit den offenen Haaren die sich über ihren Rücken wellen, wirkt sie auch noch relativ "angezogen". 
"Eden" setzt wieder einen tollen Farbakzent in das sonst blaue Cover. Der Schmetterling hat etwas verspieltes, niedliches, dass dem ganzen noch einen besonderen Schliff gibt.


Meinung:


Liz Naivität ist mir nie unsympathisch vorgekommen. Sie ist eine ehrgeizige Journalistin, die anfangs im Haus Eden zu sich selbst findet und sich selbst besser kennen lernt. Ich finde man kann ihr nicht vorhalten, sie sei verblendet. Die Männer Alexander, Logan, Liam und William haben nach außen hin ein Trugbild aufgebaut, auf das sogar ich - wenn auch mit bestehender Skepsis - reingefallen bin.
Das Herz lässt sich nicht beeinflussen und Liz verliebt sich  - hier muss man sagen leider - sehr schnell. Immer wieder gerät sie an die Falschen und so kann sie ihrem Herzen bald selbst nicht mehr trauen.
>>Da hast du recht. Du Zauberer...<< Ja, er hat wirklich magische Hände! Und magische Lippen. Und einen magischen ... Nein, ich werde jetzt nicht an Zauberstäbe denken. Pfui!

Die Serienmorde, auf die im ersten Band weniger eingegangen wurde, nehmen hier einen sehr großen Stellenwert ein und haben die perfekte Mischung zwischen "Thriller", Erotik und Liebe dargestellt. 
Das im Haus Eden so manche unheimliche Geheimnisse schlummern, damit habe ich gerechnet, doch wie weitreichend das alles ist, hat mich schon sehr erstaunt. 
Alexander hat sich wie alle anderen auch verstellt, doch war er trotzdem immer noch ein Stück weit ehrlich. Liam hingegen hat eine so große Wendung vollzogen, dass ist zitternd unter der Decke gekauert habe. Nein, diesem Mann möchte ich niemals alleine gegenüberstehen und schon gar nicht würde ich ihn zornig machen wollen.

Daniel lernen wir im zweiten Band besser kennen. Einerseits ist er ein selbstbewusster und offener Mann, der ehrlich sagt, was er denkt. Andererseits ist er jedoch auch verschüchtert und erscheint auch ängstlich. Was sein Bruder Alexander ihm angetan hat, hätte mich in die Flucht geschlagen, doch wie soll man flüchten, wenn man immer wieder aufgespürt werden kann und für die eigene Flucht Menschen bestraft werden, die man liebt. Er ist ein schlauer Mann und gerade das ist auch der Grund, weshalb er überhaupt noch atmet.

>>Hm, Skorpion, gefällt mir<<, antworte ich ihm kichernd. >>Ich bin übrigens Wassermann. Stürmisch und ...<< >>Du handelst, ohne nachzudenken?<<

Immer wieder habe ich geglaubt einen Lichtblick für Liz zu sehen, doch Alexander lässt es gar nicht so weit kommen, dass Liz genug Hoffnung schöpfen kann. Eine Wette am laufen, schafft er es sogar immer noch das Ergebnis zu seinen Gunsten zu verdrehen. 
Liz bleiben letztendlich drei Optionen wie sie ihr Leben weiter führen möchte. Und diese heißen : Level 3; Level 4 oder ein Leben an Alexanders Seite. Leider kann ich nicht verraten was die jeweiligen Level beinhalten ohne zu viel von der Geschichte zu verraten. Beide Level sind schrecklich, doch wenn ich mir überlegen müsste womit ich eher leben könnte, dann hätte ich lieber eine unbelastete Seele und würde mich nicht für Level 4 entscheiden. So schwer diese Entscheidung auch fallen mag, da Alexander gleich seine Machtposition verdeutlicht und die geringe Wertigkeit der Frau, würde ich die letzte Option wählen.

Dafür ist jedoch ein Ritual nötig, für den sie einen Schritt gehen muss, denn sie am liebsten umgehen und dafür alles andere in Kauf nehmen würde. Doch da ist auch noch Daniel, der ihr die nötige Kraft und den Halt in dieser Situation gibt.

Charaktere:

Liz ist ihre Naivität oft zum Verhängnis geworden. Nun steht sie drei Optionen gegenüber, die alle kein lebenswertes Dasein vermuten lassen. Doch mit Daniel an ihrer Seite haben beide  etwas, wofür es sich zu kämpfen lohnt.

Alexander veranstaltet ein kleines hin und her mit Liz, sodass ich seine Einstellung ihr gegenüber nie genau benennen konnte. Irgendetwas scheint ihn jedoch fasziniert zu haben und so hat er Pläne mit Liz bei dem sie wieder einmal kein Mitspracherecht hat.


Schreibstil:

Unglaublich wie sehr ich in diese Geschichte versunken bin. Spannungsgeladen und voller Überraschungen wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. 
Die Aufteilung der beiden Bücher an sich finde ich bisher sehr gelungen. In diesem zweiten Band werden die Morde in den Fokus gestellt und wir lernen auch Daniel besser kennen. Er ist ein toller Mann, hinter dem mehr steckt, als ich nach den wenigen Augenblicken mit ihm zuvor vermutet hätte.
Alles was im Haus Eden passiert wirkt eher "klein" gehalten, doch so viele Menschen stecken hinter allem und reicht selbst über Generationen hinweg. Eine wundervolle Geschichte bei der einzigartige hibbelige Lesestunden garantiert sind.


Bewertung:





Zur Autorin:

In den letzten zwei Jahren verwirklichte ich ganz ohne Verlag meine Ziele und Träume, in diversen Genre meine Geschichten veröffentlichen. Ich schreibe unter vier Namen, sodass ich Kinderbücher (Laura Frühling), Liebesromane (Laura Sommer), Fantasy (Laura Herbst) und Erotik (Laura Winter) voneinander trennen kann. 
Heute lebe ich mit meinen zwei Steinalten Hasen im kühlen norden Deutschlands. Schreibe ich nicht, spreche ich meine eigenen Hörbücher ein, plane und entwickle Spiele und beschäftige mich mit Gartenarbeit.
Ich freue mich, dass ich in den vergangenen zwei Jahren 150.000 Leserinnen begeistern durfte,
vielen Dank! 

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