Mittwoch, 12. November 2014

AUTORENINTERVIEW mit Marlies Zebinger

Liebe Marlies,
mit deinem einzigartigen Schreibstil hast du mich sehr beeindruckt und mir tolle Lesestunden geschenkt, in denen ich mir das Lächeln nicht verkneifen konnte. Umso mehr freue ich mich, dir heute persönlich Fragen stellen zu können =)

Lieblings…
  • Farbe: Kann man hier  „Sandtöne“ gelten lassen? ;-)
  • Jahreszeit: Ich mag alle – aber wenn ich eine herauspicken muss dann den Herbst
  • Essen:… eine meiner größten Leidenschaften…
  • Zitat: Denn nur dem, der den Mut hat, den Weg zu gehen, offenbart sich der Weg (Paulo Coelho)
  • Buch: Ein ganzes halbes Jahr
  • Genre: …alles, was mich so richtig fesselt…
  • Ort zum Lesen: … meine Couch…mit meinen beiden Katzen auf mir drauf…und einem guten Tee…die Füße ausgestreckt auf dem Mann, den ich liebe (wenn es den gerade so einen  gibt ;-))…


Bitte erzähl unseren Lesern etwas über dich =)
Marlies Zebinger
Hmmm … ich liebe gutes Essen. Ich kann Stunden damit verbringen, nach passenden Rezepten im Internet zu suchen … und weitere Stunden, um diese dann auch auszuprobieren. Eine andere Leidenschaft von mir ist Sport – ohne Bewegung geht bei mir gar nichts … wenn ich einmal erkältet bin und somit gezwungen bin zum „ruhe geben“, werde ich richtig unausstehlich … also so sehr unausstehlich, dass ich mich selber nicht mehr wirklich leiden kann ;-). Das Leben versuche ich jeden Tag ganz bewusst zu genießen … auch probiere ich, mir jeden Tag etwas Gutes zu tun auf irgendeine Art und Weise … Und sonst? Sonst denke ich, dass Lachen ungemein befreiend ist … und dass plötzlich aufkommende Glücksgefühle die Highlights schlechthin sind im Alltag … und dass es so viele Probleme gar nicht gäbe, wenn wir es uns selbst nicht immer so schwer machen würden! Außerdem liebe ich Muskelkater, Sushi, Cocktails, Mode, alle 4 Jahreszeiten, frisch manikürte Füße, frisch überzogene Betten, den Geruch von frisch Gebackenem, Urlaubsvorfreude, einen Habenkontostand am Ende des Monats, Cremesuppen, gute Küsse, das Verliebtsein, meine Haare nach dem Friseur, Frühstück, Thermen, Skiurlaube, Kurzurlaube im Allgemeinen, den Süden, Bilderbuchstrände, das Meer, meine Katzen, Geburtstage, Weihnachten, Cremenachspeisen, Ampel - Grünphasen, heiße Bäder, heiße Suppen, heiße Männer ;-) und noch so vieles mehr…

Wann kam dir das erste Mal der Gedanke, ein Buch schreiben zu wollen und das im Fokus die Angstkrankheit von Anna steht?
Das war letztes Jahr im Frühling. Mir ging es gerade gesundheitlich nicht so gut und ich konnte fast keine Nacht mehr richtig durchschlafen … Da begann ich mit meiner Geschichte um Anna und Matts … Anfangs sollte es nur eine kleine Geschichte werden … nichts Langes – einfach nur eine Möglichkeit, um abschalten zu können … flüchten zu können … aber ich hab sehr schnell gemerkt, dass mir das Schreiben mehr als nur gut tut und schon bald war ich so sehr gefesselt von meiner mir eigens erschaffenen Traumwelt, dass ich es gar nicht mehr erwarten konnte, abends heimzukommen und weiter zu schreiben. So entstand es also; mein erstes Buch. Warum die Angstkrankheit von Anna im Fokus steht ist nahe liegend … ich kenne das selbst mit diesen blöden Ängsten in (zum Glück aber) sehr abgeschwächter Form ;-)

Obwohl Matts nur selten mit Anna zusammen war, hast du es geschafft, dass es doch so wirkt, als wäre er die ganze Zeit präsent. Die Sonnenblumen und Briefe mit der Elfe sind sein Markenzeichen. Besonders bei den Briefen hat mein Herz höher geschlagen. Viel es dir schwer die Briefe zu schreiben die alle so unterschiedlich waren und dennoch so einzigartig gefühlvoll und herzlich?

Nein, das fiel mir gar nicht schwer -  zum Glück! Wenn ich schreibe sprudelt es nur so aus mir raus und ganz allgemein begleitet mich das Schreiben auch durch meinen persönlichen Alltag! Ich liebe es, mit Worten zu spielen …mich mit ihnen und durch sie auszudrücken … sie einzufangen … und sie auf das Papier, den Computerbildschirm oder das Handy zu bringen. Menschen, die mich kennen wissen, dass meine Textnachrichten schon mal kleine Romane sein können und dass man in meiner Wohnung immer lose Blätter Papier vollgekritzelt mit meinen (für Außenstehende sicher teils wirren) Gedanken finden wird…;-) Und Briefe – Briefe mag ich, denn sie sind einfach, romantisch und echt.



Anna oder Matts? Welcher der beiden ist dir besonders ans Herz gewachsen und warum?
Beide natürlich, denn sie sind ja beide in meinem Kopf entstanden und somit auch irgendwie ein Teil von mir…

Wie lange hast du an „Keine Angst es ist nur Liebe“ geschrieben?
Also die erste Version hatte ich nach drei Monaten fertig – das ging eigentlich recht flott. Die meiste Arbeit war aber dann das Überarbeiten … Durchlesen …Ausbessern … Umschreiben … Insgesamt hat es ca. ein Jahr gedauert bis zur Version, die nun auch du gelesen hast ;-)

Hattest du mit Schreibblockaden? Und wenn ja, was hast du dagegen gemacht?
Nein zum Glück hatte ich die nicht ;-)

An welchem Ort und zu welcher Zeit hast du am liebsten geschrieben?
Am liebsten hab ich am Wochenende gleich nach dem Frühstück geschrieben – da ich ein Morgenmensch ging es mir um diese Zeit am leichtesten von der Hand. Aber auch Abends nach dem Sport habe ich mich noch gerne hingesetzt um in die Geschichte einzutauchen.

Hast du weitere Bücher in Planung und magst uns vielleicht schon Einzelheiten verraten?
Ich möchte auf jeden Fall bald schon mit einem zweiten Buch beginnen. Hierzu habe ich zwar schon eine grobe Idee; möchte ich allerdings noch nichts verraten ... Ich bin selbst schon gespannt, was diesmal daraus wird!;-)



So Ihr Lieben, falls ihr das Buch noch nicht kennt, hoffe ich, dass ihr neugierig geworden seit ;)



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