Donnerstag, 6. März 2014

Rezension "Teufelsherz" von Sabrina Qunaj







Himmlische Träume,
teuflische Liebe


>>Tagsüber werde ich noch wahnsinnig<<, murmelte
er und legte seine Wange an ihren Scheitel.
>>Es macht mich wahnsinnig, in deiner Nähe und
doch so weit von dir entfernt zu sein.<<

Die 17-jährige Emily wird dem Schutzengel
Damian anvertraut. Doch Damian bricht die 
Regeln, um sie zu schützen, und fühlt sich immer
mehr zu ihr hingezogen. Deshalb dringt er fast jede 
Nacht in ihre Träume ein - und schon bald empfindet
Emily die Tage ohne ihn als lang und einsam.
Aber ist Damian wirklich der, für den sie ihn hält?
Als Emily die Wahrheit erfährt, bricht
für sie eine Welt zusammen. Kann sie seine
finsteren Pläne verhindern?



Meinung:
Der Anfang des Buches hat sich meiner Meinung nach zu lange hingezogen. Man erfährt etwas über Damian, dass er der Sohn des Teufels ist und das er ein Schutzengel werden möchte. Natürlich sind die Engel wenig begeistert das gerade Luzifers Sohn ein Engel werden möchte. Die Diskussion mit den Engeln bis sie zu einem Ergebnis kommen erstreckt sich über 40 Seiten und war für mich zu langatmig. 
Als Damian dann seinen Schützling zu geteilt bekommen hat merkt er, dass das Schutzengel Dasein gar nicht so leicht ist wie gedacht, den Emily schafft es schon ohne fremdes zu tun sich in Gefahr zu bringen, mächtig sauer darüber erscheint er ihr in ihren Träumen und weißt sie erst einmal zu recht. Emily ist natürlich wenig erfreut darüber das ihr ein Schutzengel versucht Vorschriften zu machen, zumal er ja noch gar keine Erfahrung hat weil sie sein erster Schützling ist. Dennoch fühlt sich Emily direkt zu Damian hingezogen, er hat diese wunderschönen grünen Augen und denen man sich verliert. 
Emily freut sich seit der erste Begegnung mit Damian darauf, ihn wieder zu sehen und sehnt die Schlafenszeit herbei. Er beginnt aufzutauen und versucht ihr jeden Wunsch von den Lippen abzulesen, z.B. wie Gänseblümchen im Winter, auch wenn er sich damit in Gefahr bringt, da Schutzengel keinen Kontakt zu den Menschen aufnehmen dürfen. 
Als Emily eines Abends in Damians Dimension ist tauch eine seiner Schwestern auf und verunsichert sie sehr, was Damians Absichten angeht, denn erst von ihr erfährt sie das er der Sohn des Teufels ist und er den Orden des Schutzengels für finstere Pläne benötigt. Emily ist geschockt und versucht von dort an nicht mehr zu schlafen, doch es kommt alles anders als erwartet. Kann sie Damian trauen? Liebt er sie wirklich? - und wenn ja, hat ihre Liebe dann eine Chance - sie als Mensch und er als Engel?
Zugegeben, nach den ersten 40 Seiten war ich skeptisch, aber ich wurde positiv überrascht. Es wurde immer spannender und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, ich wollte wissen wie es weiter geht, was Damian für Absichten hat und es gab Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hätte. 

Charaktere:

Emily ist ein hübsches Mädchen, doch viele Freunde hat sie nicht. Sie wird von den "Highschool Zicken" als Vampirin bezeichnet, weil sie so blass ist. Man könnte meinen das sie gekränkt wäre, da manche Sticheleien wirklich fies sind, aber ganz im Gegenteil, sie nimmt es mit Humor und weiß das diese Mädchen nur eine Show abziehen.

Damian ist der Sohn des Teufels und benimmt sich auf wirklich alles andere als nett. Er ist im Himmel vorlaut gegenüber den Engeln, brüllt dann noch Emily an und versucht ihr Vorschriften zu machen, aber man merkt wie er sich entwickelt und Gefühle für sie aufbaut. Er setzt alles daran Emily glücklich zu machen und würde sich am Ende sogar für sie in den Tartaros einsperren lassen, was bedeutet unendliche Qualen und schmerzen und das für die Ewigkeit.

Will ist Emilys bester Freund. Sie kennen sich seit sie denken können und gehen ganz unbefangen miteinander um. Doch für Will ist Emily mehr als nur eine Freundin, er kann sich ihr öffnen, sich so zeigen wie er ist. Durch einen Erdrutsch auf einem Klassenausflug, auf dem auch Emily und Will's Schwester dabei waren, erlitt er schwere Augenverletzungen, er musste mehrfach operiert werden und hat einige Narben davongetragen. Seit dieser Zeit trägt er ständig eine Sonnenbrille, damit die anderen seine Narben nicht sehen können, einzig und alleine vor Emily nimmt er die Brille ab und kann sich ohne Angst so zeigen wie er ist.

Annie ist Will's Freundin seit Emily die beiden verkuppelt hat. Sie ist wunderhübsch doch sehr schüchtern und zurückhaltend und auch sie bekommt von den "Highschool Zicken" ordentlich was zu hören. Sie und Emily sind befreundet und sie hat nach anfänglicher Skepsis kein Problem damit, dass Emily und Will so viel miteinander unternehmen, sie wird zum Ende sogar eine Hilfe und steht Emily bei.

Schreibstil:
Nachdem Damian Emily als Schützling zugeteilt bekommen hat, las man im Buch immer wieder aus unterschiedlichen Sichtweisen, allerdings kam es am Anfang immer wieder vor das ich nicht wusste, denkt das jetzt Emily oder Emily's Mutter, theoretisch hätte es auch von Damian sein können. Selbst nach mehrfachem lesen hat sich mir meine Frage nicht erschlossen. Diese kleinen Stolperfallen gingen ca. bis Seite 110, danach konnte man das Buch ohne Probleme durchlesen und konnte sich gut in Emilys Situation hineinversetzen. 

Der Inhalt hat mir sehr gut gefallen, obwohl ich wie gesagt durch die langgezogenen Einführung und die nicht ganz eindeutigen Sichtweisen am Anfang etwas skeptisch war, bin ich hinterher im Buch versunken und auf einmal war das Buch zu Ende, aber Gott sei dank gibt es einen zweiten Teil, den ich mir gleich schnappen werde. Das Buch bekommt deshalb von mir 4 von 5 Pfötchen ^^






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